Jahresrückblick 2013

Schaut man zurück auf das Jahr 2013 war es doch ein überdurchschnittlich ereignisreiches Jahr. Am einprägsamsten war wahrscheinlich das Hochwasser aber noch viel mehr ist in den zwölf Monaten geschehen, worüber folgend thematisch eingegangen werden soll:

 

1. Einsätze

Im zurückliegenden Jahr galt es 66 Einsätze für die Feuerwehr Grabow abzuarbeiten. Entweder allein oder zusammen mit anderen Wehren rückte man zu 17 Hilfeleistungen, 49 Brandeinsätzen, wovon 22 Brandmeldereinläufe waren aus.  

 

Bei den Hilfeleistungen dominierte die Einsatzarten "Tür öffnen", "Baum auf Straße", "Ölspur" aber auch "Verkehrsunfall". Zumeist konnte den zu rettenden Personen geholfen werden aber leider nicht stets.  


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Bei den Bränden handelte es sich häufig um ausgelöste Brandmeldeanlagen, bei denen zumeist kein Feuer festgestellt wurde. Angefahren wurde hierbei häufig das Krankenhaus in Ludwigslust sowie das Grabower Gewerbegebiet. Jedoch musste auch 2013 gelöscht werden. So brannten mehrere Scheunen bzw. Strohmieten, ein Einfamilienhaus, Container, Fahrzeuge usw. Hinzu kamen Einsätze, bei denen Essen auf dem Herd vergessen wurde und Wohnungen verrauchte.  

 

Über einen längeren Zeitraum hielt das Hochwasser die Kameraden in Atem. Für zehn Tage stellte die Grabow Wehr Kontingente in den Hochwassergebieten von Dömitz bis Heiddorf. Hierbei galt es Sandsäcke zu füllen, Deiche zu erhöhen bzw. zu sichern aber auch kritische Infrastruktur zu sichern.


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2. Jugendfeuerwehr

Auch die kleinen der Jugend- und noch kleineren Brandschützer der Kinderfeuerwehr hatten sich viel vorgenommen und umgesetzt von Januar bis Dezember.  

 

Besonders spannend und zeitintensiv in Vorbereitung und Durchführung waren hierbei die Wettkämpfe. Die Jugendabteilung nahm mit Erfolg am Amts-, Kreis- und Landesausscheid sowie einem Orientierungsmarsch teil. Die Kinder verteidigten erfolgreich ihren Amtsmeistertitel.


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Doch auch zahlreiche Ausbildungsmaßnahmen standen auf dem Plan. Neben den üblichen Montags- und Donnerstagsdiensten wurde auch die Leistungsspange abgenommen, eine Herbstübung durchgeführt und eine Ausbildungsnacht organisiert.

 

Besonders erfreut und sehr dankbar war die Nachwuchsabteilung über die großzügigen Spenden von Altbürgermeister Ulrich Schult und Unternehmer Dr. Hartmut Prosch. Dafür auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön.

 

3. Wettkampf

Wie auch die Jugendfeuerwehr nahmen auch die Erwachsenen im Jahr 2013 an Wettkämpfen und Leistungsvergleichen teil. In der ersten Jahreshälfte erzielte man beim Amtsfeuerwehrtag ein Ergebnis auf den vorderen Plätzen. Hier war der trockene und auch nasse Löschangriff ebenso wie Knoten & Stiche gefordert.


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In der zweiten Hälfte fand der Kreisfeuerwehrverbandstag statt, bei denen die Feuerwehr Grabow in den Einzelwertungen dominierte. Neben der Suche nach dem stärksten Feuerwehrmann / der stärksten Feuerwehrfrau war der Gruppen-
Orientierungsmarsch eine weitere Disziplin. 

 

4. Historische Technik

Die Lebensälteren Kameraden waren im vergangenen Jahr ebenfalls viel beschäftigt. Sie hielten den historischen Fuhrpark in Schuss und nahmen an Wettbewerben teil, bei denen beste Plätze erzielt wurden. 

Erfreulich ist auch die fortschreitende personelle wie technische Verstärkung in den Reihen der Arbeitsgemeinschaft.

 

5. Sonstiges

Viele Dinge geschahen in 2013 auch im Verborgenen oder wurden nicht besonders hervorgehoben. Dennoch waren über das ganze Jahr hinweg die Kameraden auf zahlreichen Grund-, Fach- oder Fortbildungslehrgängen. Hinzu kam das Ausbildungswochenende im Sommer, bei dem ein hoher Grad an Schulungen in kurzer Zeit absolviert wurde.  


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Die Technik wird auch stets überarbeitet oder erneuert, so verfügt die Wehr mittlerweile über ein Rauchverschluss, ein Spineboard, eine Absturzsicherung, neue Helme und Gurte. Des Weiteren wird mittlerweile digital alarmiert und gefunkt. Darüber hinaus ist seit Anfang des Jahres die Feuerwehr auch mit den neuen Medien und sozialen Netzwerken verbunden.  

All dies zeigt, dass ganz im Sinne der Stadt Grabow auch deren Feuerwehr nicht verharrt, sondern aktiv ist und stets Verbesserungen vorantreibt und der Gemeinschaft dient.