Hochwasser 2013

Unter den zahllosen Feuerwehren im Einsatz beim diesjährigen Hochwasser befindet sich auch die Feuerwehr Grabow. 11 Jahre nach der Jahrhundertflut 2002 sind die Kameraden an gleicher Wirkungsstätte eingesetzt. In den Ortschaften Heiddorf und Dömitz wird die Technische Einsatzleitung unterstützt, Sandsäcke gefüllt, Deiche gebaut und Menschen evakuiert.

Bereits seit Freitag, den 7.6.2013, sind die Kameraden als Teil der drei Feuerwehr-Züge des Amtes Grabow im Hochwasserschutz eingesetzt. Zunächst war nur ein Zugtrupp der Grabower vor Ort. Mittlerweile sind alle verfügbaren Kräfte in Schichten eingeteilt und wechseln sich im Acht-Stunden-Rhythmus ab.  

Nachdem mittlerweile der Pegelhöchststand erreicht zu sein scheint geht es nun darum, die stark beanspruchten Deiche zu sichern. Einige sickern durch und werden instabil. Um ein Brechen zu verhindern werden diese mit Fleece, kleinen Sandsäcken und sogenannten Big-Packs verstärkt. Da das Elbgebiet seit Montag, den 10.6.2013 18 Uhr, zur Sperrzone erklärt wurde sind leider auch weniger Helfer aus der Bevölkerung vor Ort, sodass die Kameraden wieder vermehrt zum Sandsäckefüllen und -verladen eingesetzt werden.

Als sich der Pegelstand etwas von dem als "kritisch" eingestuften entfernte, änderten sich auch die Aufgaben der eingesetzten Kräfte. Es wurden zunächst noch Sandsackreserven verladen, die im Falle eines drohenden Deichbruchs zur Stabilisierung dienen sollten. In der Nacht vom 13. zum 14.6.2013 regnete es stark. Daher wurden die Versorgungskräfte bei der Bekämpfung des Regenwassers unterstützt.  

Im weiteren Verlauf wurden zum Teil die Sandsäcke von den Deichkronen wieder entfernt, um diesen unnötige Last zu nehmen. Mit diesen Arbeiten endete am Sonntag, den 16.6.2013 auch der Einsatz der Grabower Feuerwehr bei der Neuauflage der Jahrhundertflut. Erschöpft aber zufrieden, dass alle Maßnahmen erfolgreich waren ließen die Kameraden ab Montag den Alltag wieder einkehren.