Kreisfeuerwehrverbandstag 2013
Viele Medaillen für die Feuerwehr Grabow  

Am Samstag, den 14.9.2013, fand der Kreisfeuerwehrverbandstag in Lübtheen statt. In diesem Jahr galt es für die Gruppen einen Orientierungsmarsch zu absolvieren. Des Weiteren wurden der stärkste Feuerwehrmann und die stärkste Feuerwehrfrau gesucht. Zugleich legte die Jugendfeuerwehr die Leistungsspange ab.

 

Beim Orientierungsmarsch waren verschiedene Facetten der Feuerwehrtätigkeit gefordert. Ausgestattet mit Funkgerät und Karte machten sich die Kameraden auf die 5 km lange Strecke. An der ersten Station wurden Knoten und Stiche überprüft. Hierbei mussten diese in erster Linie richtig sein, zu lange Zeit sollte man sich jedoch auch nicht lassen.

An der zweiten Station mussten sich zwei Kameraden ordnungsgemäß mit Atemschutz ausrüsten. Hierbei wurde Wert auf die Einsatzkurzprobe gelegt aber auch spezielle Fragen verlangten Beantwortung.

Die dritte Station, besetzt durch die DLRG aus Zarrentin, war der See von Probst Jesar. Mit Schlauchboot mussten sechs Feuerwehrmitglieder diesen möglichst schnell überqueren.  

Auf der anderen Uferseite erwartete das THW die Wettkämpfer mit einer besonderen Aufgabe. Ein Betonklotz sollte mittels einfachster Hilfsmittel von einer auf die andere Straßenseite befördert werden. Auch hier war die Zeit das entscheidende Kriterium.

Weiterhin sportlich orientiert war die Station 5 - Schlauchkegeln. Bevor es ans Kegeln selbst ging mussten die C-Schläuche aufgerollt werden. Die Zeit stoppte erst, wenn alle Kegel lagen bzw. die sechs Schläuche ausgerollt waren.

Die vorletzte Aufgabe stellte der ASB. An deren Station musste eine brennende Person gelöscht und erstversorgt werden. Dazu mussten Fragen aus dem Themenfeld beantwortet werden.

Als letzte Station erwartete die Kameraden eine "Gaudi-Übung". Wie bei "Wetten dass...", galt es möglichst viel Getränkekisten waagerecht aneinander zu stapeln. Die höchste Kistenzahl gewann. 


Am Nachmittag waren die Wettkämpfer dann auf sich allein gestellt, gesucht wurde der stärkste Feuerwehrmann und die stärkste Feuerwehrfrau. Für diesen Titel wurden fünf Aufgaben gestellt. Ein Verteiler musste möglichst lang am ausgestreckten Arm gehalten werden, beide Arme wurden für den Liegestütz benötigt. Eine 30m-Strecke musste zweifach zurückgelegt werden. Zwei, mit Sand gefüllte, B-Druckschläuche erschwerten diesen Weg ebenso, wie eine lebensechte Puppe mit 70kg für Männer bzw. 50kg für Frauen, die im Rettungsgriff gezogen wurde. Ein weiteres Mal waren die Oberschenkel bei den Kniebeuge gefordert. Als zusätzliches Gewicht bekamen die Wettbewerber einen A-Saugschlauch auf die Schultern gelegt. 

Die Resultate waren aus Grabower Sicht sehr gut. Über folgende Platzierungen konnte man sich freuen:

 

Orientierungsmarsch: 7. Platz

 

Stärkste Fw-Frau (30-40 J.): 1. Platz

Stärkster Fw-Mann (41-55 J.): 1. Platz

Stärkster Fw-Mann (30-40 J.): 2. Platz

Stärkster Fw-Mann (18-29 J.): 7. / 4. / 1. Platz 


1